About - Rupert Kogler

Me playing guitar

Concerning us

We can't love, what we don't know. We won't protect, what we don't appreciate. Connection requires experience. So, getting to know and experience are the bases for the emergence of a relationship and finally good bonds arouse unconditional respect, humility and appreciation. Of course, this also applies to the relationship between humans and the natural world and ultmiately to the relationship of humans and themselves. For a harmonic collective and a livable future it‘s essential, that humans can find their often lost connection to unaffected wilderness again.

But today‘s common and omnipresent abstraction of the term of nature contains the risk of an entirely alientation. This abstraction follows the lack of authentic experiences in nature. In modern societies the awareness about the character of real nature is mostly dulled to such a point, that negative impacts, damage or destruction of nature won't be noticed anymore. Meanwhile the difficulties to motivate humans for an honest contact to pristine nature, at least for a short time, can also be witnessed in the most remote parts of this planet. If humans, which are estranged from nature, access wilderness it‘s often instantly harmed by disrespect, egoism, ignorance and insufficient empathy due to a lack of the sense of belonging. On the one hand this leads to the fact, that the nativeness of nature gets lost because of its damage and without the authentic appearance, unaffected nature exists no more and also cannot be experienced any more. On the other hand, depending on their interests, concerning authorities will restrict the access or they will completely ban people from these areas. In any case an authentic experience of nature is no longer possible and the creation of a connection is prevented. The circle actually closes at this point.

But I'm convinced, that also nowadays every human has a natural and positive bonding to wilderness or at least the abilities to restore this bonding. Nobody feels discomfort because of a sunset over the sea, a montane panorama behind a lake or a meadow full of wild flowers in early summer. The universal beauty and noticeable meaning of unimpaired nature are no coincidence, the convey a feeling of native belonging and so they reaveal their importance for humans in a subtle way. Appreciation of nature for its own sake always goes hand in hand with the aprreciation of our own. Finally there is only a us. Frequent nature experiences teach to see each kind of moments in nature as something positive. If one's outdoors more often, you'll also feel comfortable nearby a dead tree on a rainy day.

Looking at photographs of nature is a simple way to just one kind of a nature experience, but can offer a particular view of nature to a wide audience. So maybe it can create this never before experienced but important fascination to be a part of the basis for this essential relation. Just a tiny contribution but a possibility for an access free of risk for both sides. Perhaps pausing in front of an image leads to a pause in the real world out there. Who goes out free of expectations but with patience will experience highly valuable things.

But if we train ourselves not to pay attention to wilderness, we'll forget when it's harmed and when false and short-sighted human desires have priority. In the end there would be nothing left.

Concerning me

Nature led me to photography. Not the other way around. I didn't intend to take pictures and decided afterwards to capture natural subjects. Experiencing untouched places always touched me deeply and in nature photography I finally found the tool which allows me to not just feel this connection but to rather find my place out there. Now this is my way to gather enriching moments for a valuable existence on the one hand and on the other hand photography became my most important communication tool to convey the importance of intact nature to a wide audience and to show its grace.

For me, the biggest photographic challenge, but also the most rewarding approach, is the attempt to create a visual implementation of the human ability to both notice details and to observe the entire scenery at the same time. Such photographs are more capable to pay justice to the real setting and they're also the better way to a more enriching experience when they're taken.

I was born in 1980 and today I live in Linz, Upper Austria. I started taking pictures at the end of 2011 and I'm still self-educating. All my images show authentic and non-retouched moments of unaffected nature. The images are made in the field and not generated on my computer, but of course they go through a digital darkroom. I only shoot in the outdoors without exceptions, I neither use any kind of bait, manmade hides or artificial light nor do I stalemate the animals and I stay away from outdoor enclosures.

 

Was uns betrifft

Wir können nichts lieben, das wir nicht kennen. Wir werden nichts schützen, das wir nicht schätzen. Beziehung verlangt Erleben. Kennenlernen und Erleben sind also Voraussetzungen für die Entstehung einer Bindung und eine ausreichend positive Bindung führt zu selbstlosem Respekt, Demut und Wertschätzung. Dies gilt selbstverständlich auch für die Beziehung der Menschen zur Natur und so letztlich auch zu deren selbst. Für ein harmonisches Miteinander und eine lebenswerte Zukunft ist es unerlässlich, den Menschen den vielfach verloren gegangenen Zugang zu unbeeinflusster Natur neu zu ermöglichen.

Die heute übliche und allgegenwärtige Abstraktion des Naturbegriffes birgt jedoch die Gefahr der völligen Entfremdung. Dieser Abstraktion geht das Fehlen von authentischen Naturerfahrungen voraus. Das Bewusstsein um den Charakter echter Natur ist in modernen Gesellschaften zumeist soweit getrübt, bis beeinflusste, geschädigte oder zerstörte Natur nicht mehr als solche erkannt wird. Die Schwierigkeiten, Menschen zumindest kurzzeitig wieder zu einem ehrlichen Kontakt zu ursprünglicher Natur zu motivieren, zeigen sich jedoch mittlerweile auch in den entlegensten Gebieten dieser Erde. Beim Zugang naturentfremdeter Personen zur Wildnis nimmt diese meist durch fehlendes Zugehörigkeitsempfinden in Form von Respektlosigkeit, Egoismus, Unwissenheit und mangelnder Empathie binnen kurzer Zeit erheblichen Schaden. Dies führt zum einen dazu, dass die Ursprünglichkeit der Natur durch ihre Beschädigung verloren geht und diese so ohne ihre authentische Erscheinung nicht mehr als unberührte Natur existiert und auch nicht mehr als solche erlebbar ist. Zum anderen kann es, je nach Interesse der betreffenden Verantwortlichen, weiters dazu führen, dass der Zugang untersagt oder stark eingeschränkt wird. In jedem Fall ist ein authentisches Naturerleben dann nicht mehr möglich und das Schaffen einer Beziehung wird verhindert. Hier schließt sich vorerst der Kreis.

Zweifellos hat aber auch heute jeder Mensch eine naturgegebene, positive Bindung zur Wildnis oder zumindest die Fähigkeit diese Bindung wiederherzustellen. Niemand empfindet einen Sonnenuntergang über dem Meer, ein Bergpanorama am See oder eine blühende Frühsommerwiese als unangenehm. Die universelle Schönheit und spürbare Bedeutung intakter Natur sind kein Zufall, denn sie vermitteln ein Gefühl von ursprünglicher Zugehörigkeit und offenbaren so auf subtile Weise auch deren Wichtigkeit für den Menschen. Einer Wertschätzung der Natur ihrer selbst willen geht stets mit einer Wertschätzung unserer selbst einher. Letztlich gibt es nur ein Uns. Oftmalige Naturerfahrungen lehren jede Art von Naturerlebnis als positiv wahrzunehmen. Wer oft draußen ist, wird selbst in der Nähe eines toten Baumes bei Regen Behagen empfinden.

Naturfotos zu betrachten ist ein komfortabler Weg zu einer jeweils speziellen Art von Naturerlebnis, er kann einem breiteren Publikum jedoch einen unkomplizierten Blick auf ein Naturschauspiel ermöglichen und so eine bisher vielleicht kaum erfahrene aber wichtige Faszination erzeugen und mit als Grundlage für die essenzielle Beziehung dienen. Ein winziger Beitrag, doch eine für beide Seiten risikolose Zugangsmöglichkeit. Ein Innehalten vor einem Bild führt vielleicht zu einem Innehalten in der Welt da draußen. Wer mit erwartungsloser Geduld raus geht, wird wertvolle Dinge erleben.

Trainieren wir uns jedoch an, ursprünglicher Natur keine Aufmerksamkeit mehr zu schenken, dann verlernen wir zu erkennen, wodurch sie Schaden nimmt und wann falsche kurzsichtige menschliche Bedürfnisse im Vordergrund stehen. Am Ende bliebe nichts.

Was mich betrifft

Die Natur führte mich zur Fotografie. Nicht umgekehrt. Ich hatte nicht vor zu fotografieren und habe mich dann für die Natur als Motiv entschieden. Das Erleben intakter Natur bewegt mich seit jeher stark und ich habe in der Naturfotografie jenes Tool gefunden, welches es mir ermöglicht diese Verbundenheit nicht einfach nur zu spüren, sondern auch meinen Platz da draußen zu finden. Auf diesem Weg sammle ich zum einen Erlebnisse, die mir ein reiches Dasein bescheren und zum anderen wurde die Fotografie zu meinem wichtigstes Kommunikationsmittel um einer Vielzahl an Menschen die Bedeutung intakter Natur zu vermitteln und deren Anmut zu präsentieren.

Als fotografisch größte Herausforderung, aber lohnendste Herangehensweise, sehe ich momentan die bildliche Umsetzung der menschlichen Fähigkeit zugleich sowohl Details als auch die Gesamtheit der jeweiligen Szenerie wahrzunehmen. Derartige Aufnahmen können später dem Erlebten am ehesten gerecht werden und lassen bei ihrer Entstehung die weitreichendere Erfahrung zu.

1980 geboren lebe ich heute in Linz, Oberösterreich. Zu fotografieren begann ich Ende 2011 und bin nachwievor Autodidakt. Alle meine Fotografien sind ausschließlich authentische, unbeeinflusste und unretuschierte Naturaufnahmen die am Ort des Geschehens und nicht am Computer entstehen. Selbstverständlich passieren die Dateien aber die digitale Dunkelkammer. Ich fotografiere ausnahmslos in der freien Natur, locke Tiere in keiner Weise an oder treibe sie gar in die Enge, benutze keine menschgemachten Verstecke und verwende kein künstliches Licht. Orten wie Freigehegen oder Wildtiergattern bleibe ich fern.

 


 

International Awards in major Competitions

NATURE PHOTOGRAPHER OF THE YEAR 2018 (Netherlands), Highly Commended, category "Mammals" with His Holiness
OASIS PHOTO CONTEST 2018 (Italy), Highlight, category "Mammals" with Malcolm
BIOPHOTOCONTEST 2018 (Italy), Finalist, category "Plants" with Dialogue in Gold
BIOPHOTOCONTEST 2018 (Italy), Finalist, category "Mammals" with Malcolm
BIOPHOTOCONTEST 2018 (Italy), Finalist, category "Mammals" with Eternal Resurrection
BIG PICTURE 2018 (California), Winner, category "Landscapes, Waterscapes and Flora" with Sensitive Forest Beings
ASFERICO 2018 (Italy), Highly Commended, category "Plants and Fungi" with Sensitive Forest Beings
GLANZLICHTER 2018 (Germany), Winner, category "The Beauty of Plants" with Sensitive Forest Beings
GLANZLICHTER 2018 (Germany), Highly Commended, category "Diversity of all other Animals" with The Artist
MONTPHOTO 2017 (Spain), Highly Commended, category "Mammals" with Dawn of Majesties
MONTPHOTO 2017 (Spain), Highly Commended, category "Birds" with Topping
GDT EUROPEAN WILDLIFE PHOTOGRAPHER OF THE YEAR 2016 (Germany), Highly Commended, category "Birds" with Autumn Beat
GDT EUROPEAN WILDLIFE PHOTOGRAPHER OF THE YEAR 2016 (Germany), Highly Commended, category "Landscapes" with Wasp Waist
ASFERICO 2016 (Italy), Highly Commended, category "Plants and Fungi" with (Forest) Fingers
MONTPHOTO 2015 (Spain), Highly Commended, category "Mammals" with Facing Elements
MONTPHOTO 2015 (Spain), Highly Commended, category "Other Animals" with Stand your Ground